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Waschmaschinen im Vergleich 2017:
Kaufratgeber für Waschmaschinen

Ein Haushalt ohne Waschmaschine ist in Deutschland heutzutage kaum noch vorstellbar. Die nützlichen Waschautomaten gehören quasi zur Standardeinrichtung. In Deutschland sind 96 Prozent der Haushalte sind laut dem Statistischen Bundesamt mit einer Waschmaschine ausgestattet. Es ist deshalb kein Wunder, dass die Nachfrage nach diesen Geräten groß und das Angebot sehr vielschichtig ist. Füllmenge, Drehzahl, Energieeffizienz und Bauform sind nur einige Grundkriterien. Mengenautomatik, Aquastopp, Knitterschutz, unterbaufähig und noch vieles mehr bilden einen wahren Dschungel der Auswahl.

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Um Dich nicht allein im Wald stehen zu lassen, werden Dir im Netz der Netze zahlreiche Testberichte zu Waschmaschinen bereitgestellt. Sie sind die Quelle auf die wir uns berufen, um Dir einen umfangreichen Überblick zu den besten Geräten auf dem Markt zur Verfügung zu stellen.

Wir zeigen Dir auf, worauf Du beim Kauf einer Waschmaschine achten solltest. Denn nur, wenn das Gerät deinen Anforderungen entspricht, Deinen Stromverbrauch nicht in die Höhe treibt und Deine Wohnung nicht unter Wasser setzt, ist eine Waschmaschine eine nützliche Hilfe bei der Hausarbeit. Deshalb werden wir Dir die besten Geräte und Testsieger aus anderen Waschmaschinen Tests empfehlen, die laut ihren Angaben und umfangreichen Kundenrezensionen nachweislich gute Waschergebnisse bieten und eine hohe Kundenzufriedenheit aufweisen. Um das perfekte Modell für dich zu finden, kannst Du einfach unser Produktfilter rechts neben dem Artikel nutzen.

Umfrage nach den wichtigsten Kaufkriterien für Waschmaschinen

Nach einer von Samsung im November 2012 in Auftrag gegebenen Umfrage achten die meisten deutschen Verbraucher beim Kauf einer neuen Waschmaschine in erster Linie auf den Energie- und Wasserverbrauch der Geräte. Dabei schätzen die meisten der 1.004 befragten Teilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren das Einsparpotential zwischen den Energieklassen von „A“ bis „A+++“ deutlich zu hoch ein. Als weitere Kaufkriterien von Waschmaschinen stehen eine lange Lebensdauer sowie ein gutes Waschergebnis in den Erwartungen ganz oben.

Über 60 Prozent der Teilnehmer dieser Umfrage schätzten, sie können mit einer Waschmaschine der Effizienzklasse „A+++“ bis zu jährlich 100,- € an Energiekosten gegenüber der Effizienzklasse „A“ einsparen. Andreas Seidler, Head of Home Appliances bei Samsung erklärt dazu: „Es gibt die unterschiedlichsten Berechnungsmethoden, um das Einsparpotenzial zwischen Waschmaschinen der Energieeffizienzklassen „A“ und „A+++“ zu bestimmen.

Aber egal welche Methode gewählt wird, bei allen ist die Ersparnis nicht einmal halb so hoch, wie die Befragungsteilnehmer vermuten.“ Dieses Ergebnis ist für Seidler jedoch alles andere als überraschend. Letztendlich sei dem Verbraucher in der Vergangenheit erklärt worden, dass die wichtigsten Qualitätsmerkmale bei Waschmaschinen Energieeffizienz und Lebensdauer seien. „Dabei unterscheiden sich die Waschmaschinen aller namhaften Anbieter genau in diesen Kriterien wenig bis gar nicht voneinander“, meint Andreas Seidler weiter.

6 Tipps zum Kauf einer Waschmaschine

  1. Schleuderdrehzahl
    Schleudern will gelernt sein. Je höher die Schleuderdrehzahl, desto trockener wird die Wäsche zwar, doch auch verknitterter. Deshalb solltest Du empfindliche Textilien nur bei einer maximalen Schleuderdrehzahl von 800 UpM schleudern. Handtücher dagegen vertragen gut und gerne
    1.200 UpM. Willst Du Deine Wäsche dagegen anschließend in einem Trockner weiter trocknen, wähle lieber eine Schleuderdrehzahl von mindestens 1.400 UpM. Dies spart eine Menge Strom beim Trocknungsvorgang im Trockner.
  2. Platz 
    Hast du nur ein kleines Badezimmer oder generell wenig Platz in Deiner Wohnung, bevorzuge lieber einen Toplader.
  3. Füllmenge
    Die Füllmenge bei Waschmaschinen reicht in der Regel von 5 bis 10 kg. Für einen Zwei- bis Drei-Personen-Haushalt ist eine Füllmenge von 5 kg vollkommen ausreichend. Das spart auch Energie und Wasser.
  4. Wasserverbrauch
    Merke: Je größer die Trommel, desto höher ist auch der Wasserverbrauch. Energiespartasten oder ein Eco-Waschprogramm sparen zwar Wasser, erhöhen aber die Dauer des Waschvorgangs. Deshalb achte auf eine Mengenautomatik. Sie stellt die tatsächliche Befüllung der Waschmaschine fest und stimmt daraufhin die Wasserzufuhr ab.
  5. Energieeffizienzlabel
    Der heutige Standard ist bereits die Energieeffizienzklasse A+++. Viele Waschmaschinenmodelle übertreffen diesen Standard aber bereits schon. Deshalb sollte für Dich nur eine Waschautomat mit der Energieeffizienzklasse A+++ in Frage kommen.
    Auch der Wasserverbrauch ist auf dem Label ersichtbar. 11.000 Liter pro Jahr sollte für Dich die absolute Obergrenze sein.
    Weiterhin findest Du hier auch die Angaben zur Geräuschemission. Diese sollte 70 dB im Waschmodus nicht überschreiten.
  6. Waschtrockner
    Willst Du eine Kombination aus Waschmaschine und Trockner, bedenke, dass diese Geräte zum Trocknen eine größere Trommel benötigen. Ladest du die Trommel zum Waschen voll, so musst Du den Trockenvorgang zweimal starten, um eine akzeptables Ergebnis zu erreichen. Deshalb lohnt sich ein Kombi nur, wenn Du die Waschmaschine sowieso meist nicht voll bekommst.

Was können smarte Waschmaschinen?

Gegenüber Energieeffizienz und Langlebigkeit sind innovative Funktionen, wie ein besonders schonender Waschvorgang oder intelligente beziehungsweise „smarte“ Geräte im Bewusstsein der Verbraucher offensichtlich noch nicht sehr stark verankert. Doch das Interesse besteht: 54 Prozent der bei der Umfrage von Samsung gefragten Teilnehmer würden gerne einmal eine smarte Waschmaschine ausprobieren.

Allerdings kann rund ein Drittel (35 Prozent) der Befragten gar nichts zum Thema smarte Waschmaschinen sagen, weil sie einfach nicht genügend darüber wissen. „Hier sind wir als Hersteller in der Pflicht“, meint Andreas Seidler dazu. „Wir müssen dem Verbraucher die Vorteile intelligenter Funktionen unserer Hausgeräte besser vermitteln. Nur dann werden diese künftig ein maßgebliches Kaufkriterium.“

Männer halten sich für waschkompetent – Frauen bezweifeln das

Nicht nur die Frauen, auch die Männer schätzen ihre Kompetenz beim Waschen als sehr hoch ein. Rund 90 Prozent aller befragten Teinehmer gaben an, ihre Waschmaschine bedienen zu können. Mehr als die Hälfte der Männer sagten weiterhin, alle Funktionen inklusive  der Spezialprogramme zu kennen. Beim vermeintlich kompetenteren Geschlecht scheint dies jedoch bisher nicht angekommen zu sein, denn jede dritte Frau würde ihrem Partner niemals die Wäsche anvertrauen.

Dass ausgeprägte Kenntnisse nicht vor Schaden schützen, teilen Mann und Frau gleichermaßen miteinander. Mehr als die Hälfte der Befragten haben schon zwei oder mehr Kleidungsstücke ruiniert. Nicht zu guter letzt sind 40 Prozent davon überzeugt, dass in ihrer Waschmaschine Socken oder BH-Bügel einfach so verschwinden.

Vor dem Waschmaschinen Check: verschiedene Waschmaschinen Bauformen im Überblick

Das Thema Waschmaschinen Test klingt eigentlich banal, doch wir wollen Dich erst einmal an diese Thematik heranführen. Denn eine Waschmaschine ist nicht gleich Waschmaschine. Je nach Einsatzgebiet und Integration in die Wohnung gibt es verschiedene Bauformen, die wir Dir anhand von anderen Waschmaschinen Tests gerne kurz vorstellen möchten. Unterschieden wird generell zwischen Topladern, Frontladern, Waschmaschinen mit Trockner und Unterbau Waschmaschinen.

Toplader oder Frontlader – Unterschiede, Vorteile, Nachteile

Eine wesentliche Grundentscheidung beim Kauf einer Waschmaschine besteht zwischen einem Toplader und einem Frontlader. Welche Besonderheiten es gibt und welche Aspekte dabei zu beachten sind erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

Unterschied zwischen Front- und Toplader

Der grundlegende Unterschied zwischen einem Top- und einem Frontlader liegt in der Art der Befüllung. Der Toplader hat an der Oberseite eine Klappe zum Beladen der Maschine, der Frontlader hingegen besitzt eine bullaugenartige Fensterklappe an der Frontseite. Sie lässt sich über einen Hebelmechanismus öffnen und gestattet die Beobachtung der Wäsche während des gesamten Waschvorgangs. Ein weiterer Unterschied besteht in der Bauform. Toplader sind in der Breite schmal und in der Tiefe länglich. Frontlader weisen dagegen oft eine etwas kleinere und kompaktere Bauweise auf. Die üblichen Maße für einen Frontlader sind 85 cm x 60 cm x 60 cm, für einen Toplader hingegen 90 cm x 40 cm x 60 cm. Es gibt aber auch Modelle, die andere Maße aufweisen.

Frontlader oder Toplader?

Toplader eigenen sich besonders für Räume mit wenig Platzangebot, wie es oft in kleinen, fensterlosen Badzellen der Fall ist. Auch für ältere Menschen ist der Toplader eine gut Wahl, da man sich beim Befüllen des Waschautomaten nicht bücken oder in die Hocke gehen muss. Dadurch das die Klappe nach oben geöffnet wird ist diese Bauart nicht unterbaufähig. Auch als dauerhafte Ablage ist ein Toplader eher ungeeignet. Aufgrund er Bauweise ist die Füllmenge eher klein und liegt im allgemeinen bei 5, 5 kg. Tendenziell sind Toplader auch etwas teurer, sowohl in der Anschaffung als auch bei der Reparatur.

Ist ausreichend Platz vorhanden, bietet sich Frontlader an. Sie haben ein größeres Füllvolumen und laufen durch ihre breite Form ruhiger. Bewegungen und Vibrationen werden dadurch wesentlich verringert. Ein weiterer Vorteil sind die flexibleren Aufstellmöglichkeiten. Sie sind auch für den Einbau in einer Küchenzeile geeignet und sparen somit Platz im Bad. Als freistehende Automaten lassen sie sich auch gut als Ablagefläche nutzen.

Unterbaufähige Waschmaschinen

Bei unterbaufähige Waschautomaten, manchmal auch Einbauwaschmaschinen genannt, handelt es sich immer um Frontlader, die problemlos in eine Küchenzeile integriert werden können. Ihre durchschnittliche Füllmenge ist auf 5 bis 7 kg beschränkt, was für die meisten Haushalte aber durchaus ausreichend ist.

Das Hauptmerkmal einer unterbaufähigen Waschmaschine ist die abschraubbare Deckplatte. Dadurch gewinnt man einige Zentimeter Luft nach oben und das Gerät lässt sich leicht unter die Arbeitsplatte schieben. Normalerweise sind diese Geräte mit Deckel um die 85 cm hoch ohne ca. 82 cm.

Zu beachte ist, dass wenn der Deckel abmontiert ist die Oberseite der Maschine mit einem sogenannten Unterblech wieder verschlossen werden sollte. Dieses Unterblech ist jedoch oft nicht im Lieferumfang enthalten und muss extra erworben werden.

Waschmaschinen mit Trockner – Waschtrockner

Der Waschtrockner ist eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner in einem Gerät. Es liefert nicht nur sauber gewaschene, sondern auch gleich fertig getrocknete Wäsche. Des perfekte Gerät, wenn man nicht auf einen Trockner verzichten und trotzdem Platz sparen möchte. Waschtrockner erledigen das Waschen und trocknen in zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen. Ein Umladen der Wäsche in ein anderes Gerät entfällt somit. Voraussetzung ist allerdings, dass die Maschine nicht mit mehr beladen wird als dass Trocknerprogramm bewältigen kann. In diesem Fall wird ein zweiter Trockenvorgang notwendig. Natürlich gibt es bei diesen Geräten auch die Möglichkeit nur zu waschen oder nur zu trocknen.

Ein Nachteil dieser Kombigeräte ist die deutlich geringere Füllmenge. Im reinen Waschmodus beträgt sie zwar 6 bis 8 kg, was für einen herkömmlichen Haushalt durchaus ausreichend ist, im Kombimodus verringert sich die Füllmenge jedoch auf 3,5 bis 4 kg, was eher für einen Single- oder Zwei-Personen-Haushalt spricht.

Kaufratgeber Waschmaschinen

Welche Waschmaschinen Bauform die richtige für Dich ist, hängt natürlich von der Beschaffenheit und Größe Deines Badezimmers oder deiner Küche und deinen persönlichen Präferenzen ab. Egal für welches Gerät du dich entscheidest, ob Front- oder Toplader oder möglicherweise ein Waschtrockner als Kombigerät,bei vielen Waschmaschinen Tests wird dir meistens zu jeder einzelnen Kategorie anhand des Testsiegers das beste Produkt empfohlen.

Doch an dieser Stelle kommt gleich die nächste Frage auf: Wo kauft man eine Waschmaschine am Besten? Viele Kunden bevorzugen auch heute noch den alteingesessenen Fachhändler in der Nähe, weil ihnen eine gute Beratung und der Service vor Ort wichtig ist. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Aber ganz ehrlich: eine gute Beratung liefern Dir auch die zahlreichen Waschmaschinen Tests und Ratgeber im Internet. Deshalb empfehlen wir nur das Bestellen im Internet. Hier sind alle Produkte aus den einzelnen Waschmaschinen Tests zu deutlich geringeren Preisen erhältlich und es besteht ein vierzehntägiges Rückgaberecht.

Das gesparte Geld kannst Du dann für andere Dinge ausgeben oder Dich für ein besseres Gerät mit umfangreicheren Funktionen und Vorteilen aus einem bestehenden Waschmaschinen Test entscheiden. Ein weiteres entscheidendes Kriterium für den Kauf eine Waschmaschine im Internet ist vor allem die bedeutend größere Auswahl.

Während der Fachhändler vor Ort oft nur wenige Geräte zur Auswahl bereitstellt, nur wenige Hersteller im Programm hat und eventuell die Testsieger aus anderen Waschmaschinen Tests gar nicht anbietet, findest Du im Online- Shop in der Regel einen sehr umfassenden Überblick über alle in Frage kommenden Geräte – einschließlich dem Testsieger aus dem jeweiligen Waschmaschinen Test.

Wo Waschmaschine kaufen?

Hast Du Dich für den Kauf im Internet entschieden, was eine kluge Entscheidung ist, und das Gerät deiner Wahl gefunden, wirft sich gleich die nächste Frage nach dem passenden Online-Shop auf. Die meisten Waschmaschinen Test geben hier meist nur eine Antwort: Amazon.

Der Marktführer unter den Online Shops ist bekannt für umfangreichen Service und schnelle Lieferung zu besten Preisen. Auch bei Amazon ist das Angebot an Waschmaschinen  sehr groß und die besten Modelle aus zahlreichen Geschirrspülmaschinen Tests sind dort zu Tiefstpreisen verfügbar.

Selbst wenn der eine oder andere Online Shop bei einigen Waschmaschinen ein paar Euro günstiger sein mag, macht Amazon dies oft mit günstigeren oder gar keinen Versandkosten dank kostenlosem Versand und einem außerordentlichen Service wieder mehr als wett.
Weiterhin hat wohl fast jeder ein Konto bei Amazon, so dass der Kauf schnell und einfach ohne das Eröffnen eines neuen Kundenkontos abgewickelt werden kann. Letztendlich möchte man auch nicht jedem x-beliebigen Internet-Shop seine persönlichen Daten anvertrauen, nur ein einziges Mal dort Kunde sein können. Damit ist klar: die Geräte aus vielen Waschmaschinen Tests solltest Du bei Amazon bestellen.

Worauf achten beim Spülmaschinen Kauf?

Nachdem wir die Fragen nach der Bauform und dem „Wo?“ geklärt haben, kommen wir zu den wichtigsten Kriterien bei der Beurteilung der Qualität einer Waschmaschine. Auch hier gilt, dass teuer nicht gleich gut sein muss, billig aber auch Ramsch sein kann – das zeigen zahlreiche Waschmaschinen-Tests.

  • Wir empfehlen Dir auf jeden Fall in Qualität zu investieren!

Testverfahren der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest ist die wohl bekannteste und beliebteste Verbraucherschutzorganisation, die umfangreiche vergleichende Produkttests durchführt. Jährlich werden über zweihundert Produkte und Dienstleistungen aus vielen Bereichen des täglichen Lebens auf Herz und Nieren getestet. Dafür entwickelte die Stiftung eine spezielle, gut durchdachte Testmethodik, die es erlaubt, die Testergebnisse der Produkte direkt miteinander zu vergleichen und so einen objektiven Überblick über die Qualität der getesteten Produkte und Dienstleistungen zu erlangen.

Dazu beschäftigt die Organisation Marktforscher und wissenschaftliche Mitarbeiter, die die zu testetenden Märkte und Produkte auswählen und die Durchführung der Tests verantworten. Testvorhaben werden laut Satzung mit dem Kuratorium der Stiftung abgestimmt. Ein Fachbeirat, bestehend aus externen Vertretern der Verbraucher, der Wirtschaft und neutralen Sachverständigen, diskutiert die Untersuchungsvorhaben. Anschließend werden Aufträge zur Untersuchung der Produkte und Dienstleistungen weltweit an externe und neutrale Prüfinstitute vergeben. Die Mitarbeiter der Stiftung Warentest führen selbst keine Untersuchungen oder Tests durch.

Für die Durchführung der Testreihen werden im Handel anonym Prüfmuster erworben und den jeweiligen Instituten zu Verfügung gestellt. Damit kann gewährleistet werden, dass keine Prototypen oder Vorserienmodelle von den betreffenden Hersteller zu den Prüfungen zugelassen werden.

Die Tests bestehen zum größten Teil aus objektiven Messungen und Erhebungen. Doch auch subjektive Urteile von geeigneten Testpersonen werden mit in die Bewertungen der Produkte und Dienstleistungen werden beispielsweise bei dem Prüfkriterium „Handhabung“ mit einbezogen.

Nach der Auswertung und Prüfung der Testreihen durch die Stiftung Warentest werden die Prüfergebnisse zunächst den Anbietern zur Kontrolle und Stellungnahme übermittelt. Erst danach werden die Ergebnisses der Tests von den Redakteuren der Stiftung in eine lesbare Form gebracht und veröffentlicht.

Jedes Jahr werden nach diesem Prozedere für die Testreihen circa 1600 Produkte gekauft. Haben diese die umfangreichen Prüfungsverfahren heil und ohne Mängel überstanden, werden sie versteigert. Diese Versteigerungen finden jährlich viermal in Berlin statt.

Der Waschmaschinen Test der Stiftung Warentest

Die Tests für Waschmaschinen sind die mit Abstand aufwendigsten und teuersten Tests, die die Stiftung Warentest durchführt. Dabei werden bis zu 1840 Wäschen pro Maschine bewältigt, was einer Nutzung von 10 Jahren bei wöchentlich drei Wäschen entspricht. Während dieser Zeit wäscht jede Maschine ungefähr 7 Tonnen Wäsche. Der Dauertest erfolgt mit drei Maschinen des selben Modells, um bei Defekten erkennen zu können, ob sich Ausfälle wiederholen.

Die Dauer der gesamten Testreihe beträgt ein halbes Jahr. An dem Verfahren sind mehrere Prüfinstitute beteiligt. Die Waschprüfung wird beispielsweise von einem Institut durchgeführt, der Dauertest erfolgt aber in einem anderem Prüfinstitut.

Normierte Prüfverfahren

Für die Waschmaschinentests müssen exakte Normvorgaben eingehalten werden, damit die Ergebnisse anschließend vergleichbar sind. Für jede Wäsche wird ein speziell zusammengemischtes Referenzwaschmittel verwendet, das je nach der Zusammensetzung der Wäsche und der Füllmenge grammgenau abgewogen wird.

Die Reinigungsleistung wird mit normierten Stoffstreifen, die mit Hautfett, Ruß, Öl, Blut, Kakao und Rotwein verschmutzt sind, ermittelt. Selbst die Qualität des Wassers muss der Norm entsprechen. Dafür gibt es im Keller des Prüfinstituts eine eigene Prüfwasseranlage, welche die Wasserqualität sicherstellt.

Bei der Funktionsprüfung umfasst mindestens 20 Wäschen und erfolgt in verschieden Waschprogrammen mit Teil- und Vollbeladung in denen ermittelt wird, wie sauber die Wäsche wird. Die Beladung erfolgt mit genormter Haushaltswäsche wie Bettwäsche, Handtücher und den verschmutzten Stoffstreifen, die abwechselnd nach einem streng festgelegten Schema wird.

Nach dem Schleudern wird die Schleuderwirkung ermittelt. Dazu wird die Wäsche gewogen und anhand einer Analyse des aufgefangenen Restwassers nach Rückständen des Spülmittels auch die Spülleistung der Maschine ermittelt. Auch die Stoffstreifen werden in einem speziellen Messgerät nach verbliebenen Verschmutzungen untersucht. Bei einigen Maschinen sind die Unterschiede schon mit bloßem Auge sichtbar.

Auch der Strom- und Wasserverbrauch wird nach jedem Waschgang in einem speziellen Messterminal ermittelt und später aus diesen Ergebnissen die Betriebskosten errechnet. Dazu wird von einem modellhaften Waschverhalten ausgegangen.

Auch ein Akustikprüflabor, in dem die Geräuschentwicklung beim Wasch- sowie Schleudergang ermittelt wird, muss jede einzelne Maschine durchlaufen. Letztendlich wird noch die Handhabung und die Sicherung gegen Wasserschäden untersucht.